DOZ in Zweibrücken vor dem Verkauf?

Neinver forciert die Expansion in Deutschland. Offenbar im Visier des spanischen Outlet-Center-Betreibers: Das Designer-Outlet-Center in Zweibrücken.

Die Transaktion steht anscheinend unmittelbar bevor. Die von der Finanzmarktkrise stark betroffene britische Eigentümergruppe Kenmore veräussere das Designer Outlet Zweibrücken (DOZ) vermutlich an Neinver, berichtet der "Pfälzische Merkur". Im Falle des Verkaufs an das spanische Unternehmen, das seine FOC selbst betreibt, wären „im schlimmsten Fall" auch die bisherigen Management-Mitarbeiter betroffen. Bisher wird das DOZ von Outlet Centres International (OCI Germany GmbH) betrieben; Neinver verwaltet seine FOC gewöhnlich selbst.

Auf Standortsuche

Von Kenmore und auch vom DOZ-Management liegen bisher keine Stellungnahmen vor; dennoch gilt die Transaktion in Branchenkreisen als nicht unwahrscheinlich. Das spanische Unternehmen gilt als der drittgrößte Betreiber von Outlet-Centern in Europa. „Neinver hält und/oder betreibt bisher Shoppingcenter-Standorte in Spanien, Portugal, Intalien und Polen", berichtet Dr. Joachim Will, Geschäftsführer der Wiesbadener Ecostra GmbH. Derzeit forciere das Unternehmen seine Expansion in Deutschland. Neinver habe sich auch um den FOC-Standort Neumünster beworben, dort allerdings nicht den Zuschlag erhalten. „Die Stadt entschied sich für McArthur Glen", so Will. Neinver sei hierzulande weiterhin verstärkt auf Standortsuche.

Birgitt Wüst

Quelle: /www.haufe.de, 21.01.2009

 


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