Alpenrhein Outlet Village soll im Oktober eröffnet werden

Das erste als Dorf gebaute Schweizer Factory Outlet Center eröffnet in der zweiten Oktoberhälfte in Landquart. Wie Bernd Hasse, Geschäftsführer der Bauherrin ING Real Estate Germany, am Richtfest heute ausführte, wurde das Alpenrhein Outlet Village für die Bedürfnisse des Schweizer Marktes mit seinen internationalen Tourismuskunden und seiner starken Verwurzelung in Graubünden konzipiert.

Landquart. – 1,2 Mio. Besucher erwartet das Alpenrhein Outlet Village in Landquart bereits im ersten Jahr. 100 Shopeinheiten einschliesslich für Restaurants mit einer Verkaufsfläche von 21’000 Quadratmeter präsentieren sich entlang einer 650 Meter langen Dorfstrasse in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Landquart und der Autobahn A13. Mit einem Mix von Schweizer und internationalen Marken werden ganzjährlich Preisreduktionen von 30 bis 70 Prozent angeboten. Das Gesamt-Investitionsvolumen beträgt 180 Mio. Franken, wie die ING Real Estate Germany in einer Mitteilung festhält.

«Outlets sind im Trend»

Während laut ING Real Estate Germany in anderen Handelssegmenten rückläufige Tendenzen zu beobachten sind, weise der Trend bei Factory Outlets gemäss Bernd Hasse in die andere Richtung. «Gerade unter den heutigen Voraussetzungen einer globalen Rezession, ist es für ING wichtig, die Marktsituation richtig einzuschätzen und die veränderten Marktbedingungen zu antizipieren», heisst es in der Mitteilung. Das Alpenrhein Outlet Village kombiniere zwei wesentliche Erfolgsfaktoren: zum einen das beträchtliche Potential der grössten Schweizer Tourismusregion Graubünden und der benachbarten Ferienregion Heidiland. Zum andern biete die verkehrstechnisch ausgezeichnete Lage von Landquart eine optimale Erreichbarkeit mit privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei einer geplanten Startauslastung von 60 Prozent werden 250 Arbeitsplätze geschaffen. 350 Stellen sind es laut Bernd Hasse bei Vollauslastung. «Damit gehört das Alpenrhein Outlet Village zu den grössten Immobilienprojekten der Schweiz. Mit dem Unterschied, dass nicht in den Agglomerationen Zürich, Bern, Basel oder Genf, sondert dort gebaut wird, wo sich die Alpen und der Rhein treffen.

Tourismusströme nutzen

Laut Medienmitteilung hob der Präsident der Standortgemeinde Zizers, Max Lüscher, die touristische Qualität des Alpenrhein Outlet Villages hervor. 14,1 Mio. Fahrzeuge passieren Landquart jährlich via Autobahn A13, über 4Mio. Gäste benutzen den Bahnhof Landquart als Umsteigestation. Eine Stunde östlich von Zürich, im Herzen der Tourismusregion Graubünden, nahe zum Fürstentum Liechtenstein und auch der deutschen beziehungsweise österreichischen Grenze zählen die touristischen Gäste zur Hauptzielgruppe des Alpenrhein Outlet Centers. Für die Gemeinden Zizers sowie Igis-Landquart erfüllt das neue Angebot in Graubünden den Wunsch vieler Touristen nach einer attraktiven Einkaufs- und Freizeitmöglichkeit – auch am Sonntag. «Die Kunden des Alpenrhein Outlet Village kommen aus den bestehenden Tourismusströmen. Sie werden nicht nur das neue Village, sondern auch das Gewerbe unserer Dörfer befruchten. Genauso wie die 250 bis 350 Mitarbeitenden, welche unsere Wohnqualität schätzen werden», erklärte Max Lüscher, gemäss Mitteilung.

Keine Disney-Architektur

Architekt Pascal Hirlé, Architecture & Concept, betonte die architektonische Mission des Alpenrhein Outlet Villages: «Unser Projekt ist der Region treu». Seine Baustile und die Architektur mit Chalets, typischen Fensterrahmen, Balkonen, Arkaden, Ziegeldächern sowie authentischen Materialien und Farben seien von Graubünden inspiriert. «Wir wollten auf keinen Fall ein Disneyland». (so)

Quelle: www.suedostschweiz.ch, 19.05.2009

 


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